Eine Sommernacht
Ich ging des Nachts am Wald entlang,
Auf Sand, der noch nach Sonne klang.
Und in der milden Sommerluft,
Floss süß und sanft der Lindenduft.
Der Wind ging wie ein stiller Hirte,
Geduldig, ruhig, durch Tal und Felder,
Rief’ stimmlos mich, dass ich nicht irrte,
Und strich ganz liebevoll die Wälder.
Ein Lächeln trat in mein Gesicht,
Vom Himmel schien das Sternenlicht,
Ich summte andr’er Länder Lieder,
Und atmete Musik und Flieder.
So sind so manche Sommernächte,
Da ist mir als wenn Jesus selbst,
Die Zeit ganz kurz zum Stillstand brächte,
Damit wir träumen können…
An einem Sommerabend ging ich spazieren und ein tiefer, ruhiger Frieden herrschte in meiner Seele. Ein Frieden, der dadurch kommt, dass ich meinen Schöpfer kenne und Frieden mit ihm habe. Ein ruhiger Friede, aus dem heraus ich fast träumend einen Sommerabend genießen konnte. Ein Frieden, der vielleicht echten Genuss erst ermöglicht und vollkommenes Glücklichsein ermöglicht.
